Motto: „Damals wie heute – rechten Konsens brechen“
Ort: Saalfeld
Datum: 10. März 2012
Start: 14 Uhr, Bahnhofsvorplatz

Rechtshilfe

Während der Demo wird ein Ermittlungsausschuss (EA) aktiv sein. Der EA hilft euch, wenn ihr vor, während oder nach der Demo Stress mit der Polizei bekommt, also beispielsweise in Gewahrsam genommen werdet. Ruft den EA an, wenn ihr selbst betroffen oder Zeug_innen seid. Bitte informiert den EA auch dann, wenn ihr wieder aus dem Gewahrsam entlassen werdet. Wenn ihr den EA anruft, dann sagt nur eure persönlichen Daten durch und was euch von der Polizei vorgeworfen wird – nicht was ihr gemacht habt!

EA-Nummer: 01523/6511083

Wichtig: Um euch und eure Freund_innen nicht zu belasten, müsst ihr jede Aussage gegenüber der Polizei verweigern – das ist euer Recht. Angeben müsst ihr nur, was auf eurem Personalausweis steht. Unterschreibt nichts, sondern gebt Widersprüche gegen alle Maßnahmen zu Protokoll.

Die Rote Hilfe berät und unterstützt euch, wenn ihr im Nachhinein noch unangenehme Post (z.B. Vorladungen von Polizei oder Staatsanwaltschaft) erhaltet.

Demo-1×1

  • Sexistisches Gehabe und Macker-Verhalten haben auf der Demo nichts zu suchen. Wenn ihr so etwas beobachtet und/oder euch belästigt fühlt, helfen euch die OrdnerInnen.
  • Die Demo wird von den VeranstalterInnen dokumentiert, ihr könnt eure Kameras also zuhause lassen. Innerhalb der Demo wird nicht gefilmt und fotografiert, denn solche Aufnahmen dienen ausschließlich den Ermittlungsbehörden. Falls ihr euch von euren Kameras nicht trennen könnt, dann dokumentiert einfach die Polizeiarbeit.
  • Provokateure und Beamte, egal ob in Uniform oder zivil, haben in der Demo nichts zu suchen. Bitte bleibt immer besonnen und achtet darauf, was direkt neben euch geschieht.
  • Gern könnt ihr thematisch passende Transparente mitbringen. Eigenwerbung von Parteien ist allerdings unerwünscht, ebenso Symbole und Parolen reaktionärer Organisationen und nationalistischer Bewegungen.
  • Nicht vergessen: Bei Problemen aller Art helfen euch unsere OrdnerInnen.

    Im Heft Was tun wenn’s brennt?! sind noch einmal ausführlich Rechtshilfetipps auf Demonstrationen, bei Übergriffen, bei Festnahmen und auf der Wache nachzulesen.

    Presse und Medien

    Vertreter_innen der Medien sind bei der Demonstration herzlich willkommen. Damit es nicht zu Missverständnissen kommt, möchten wir auf einige Punkte aufmerksam machen:

  • JournalistInnen im Dienst bleiben außerhalb der Demonstration.
  • Respektieren Sie den Wunsch vieler TeilnehmerInnen der Demonstration, nicht fotografiert zu werden, und verzichten Sie auf Nahaufnahmen.
  • Im Anschluss an die Demonstration wird eine Auswertung als Pressemitteilung verschickt. Auf Wunsch tragen wir Sie in unseren Presseverteiler ein, dafür reicht eine eMail an damalswieheute@riseup.net.